Letzte Änderung: 25.07.2017

 

Nach dem Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) und der Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung (LärmVibrationsArbSchV) ist der Arbeitgeber verpflichtet, die Gefährdungen der Beschäftigten zu beurteilen und ggf. geeignete Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit der Beschäftigten abzuleiten.

Im Teil 1 „Beurteilung der Gefährdung durch Vibrationen“ der Technischen Regeln zur LärmVibrationsArbSchV (TRLV Vibrationen) wird die Vorgehensweise zur Informationsermittlung und Gefährdungsbeurteilung nach § 3 LärmVibrationsArbSchV beschrieben. Diese TRLV konkretisiert die Vorgaben der LärmVibrationsArbSchV innerhalb des durch §§ 5 und 6 des ArbSchG vorgegebenen Rahmens.

Danach sind für die Beurteilung der Gefährdung durch Ganzkörper-Vibrationen (GKV) vorzugsweise bereits vorhandene Messwerte heranzuziehen, die an den Arbeitsmitteln und unter den konkret vorliegenden Bedingungen im Betrieb erhoben worden sind. Sind diese nicht vorhanden, stellen insbesondere die in Datenbanken publizierten Daten von Herstellern und Messdiensten eine wertvolle Informationsquelle für den Arbeitgeber dar.

KarLA stellt neben gemessenen auch gemittelte Immissionswerte (siehe 4.2.3 bzw. 4.2.5 der TRLV Vibrationen, Teil 1) bereit, die für die Gefährdungsbeurteilung verwendet werden können.

Emissionswerte zu Ganzkörper-Vibrationen stammen aus Maschinenprüfungen und können nicht für die Gefährdungsbeurteilung verwendet werden.

Wählen Sie zunächst oben aus der Menü-Leiste die Art der Daten zu Ganzkörper-Vibration

-   GKV-Immissionswerte gemessen= gemessene Immissionswerte
-   GKV-Immissionswerte gemittelt = aus gemessenen Immissionswerten durch Mittelung gewonnene Werte für einige Maschinenkategorien oder
-   GKV-Emissionswerte = gemessene Emissionswerte nach jeweiliger Prüfnorm.

Katalog repräsentativer Lärm- und Vibrationsdaten am Arbeitsplatz

Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit